Rudolf Korunka
1915, Wien, Österreich – 2003, Unbekannt
Rudolf Korunka studierte von 1932 bis 1938 Malerei und Grafik an der Kunstgewerbeschule des k.k. Österreichischen Museums für Kunst und Industrie in Wien bei Franz Cižek, Viktor Schufinsky, Albert Paris Gütersloh und Paul Kirnig. Korunka war als Soldat im Zweiten Weltkrieg und geriet in russische Kriegsgefangenschaft. Seine Kriegserlebnisse prägten ihn tief und spiegeln sich in dem wiederkehrenden Motiv von Puppen mit scheinbar gebrochenen Körperteilen und verstümmelten Körpern in seinen Gemälden wider. In der Nachkriegszeit kehrte er an seine Alma Mater zurück, die inzwischen in Universität für angewandte Kunst Wien umbenannt worden war, um dort zu lehren. Sein Œuvre umfasst auch Landschaftsgemälde, Aquarelle und kommerzielle Plakate.
In der Sammlung Renner-Lanjus
Korunka gehört zu jenen Positionen aus der Nachkriegszeit, die der Sammler Josef Renner erworben hat, um die Sammlung zu erweitern.



