Peter Pálffy
1899, Harmannsdorf, Österreich – 1987, Wien, Österreich
Peter Pálffy war ein österreichischer Maler und Grafiker. Nach früher Förderung seines zeichnerischen Talents studierte er ab 1921 an der Akademie der Bildenden Künste in München und anschließend in Berlin. Von 1924 bis 1933 lebte Pálffy in Paris, dem zentralen Ort seiner künstlerischen Entwicklung und knüpfte Freundschaften mit Francis Picabia und Louis Marcoussis. Ab 1933 arbeitete er überwiegend auf den Besitzungen seiner Familie in der Slowakei, wo er neben Malerei auch monumentale Wandarbeiten realisierte und in engem Austausch mit der ungarischen und slowakischen Avantgarde stand. 1945 floh Pálffy nach Österreich und ließ sich nach einem Aufenthalt in Oberösterreich in Kitzbühel nieder. Ab den 1950er-Jahren widmete er sich verstärkt der abstrakten Malerei und der Druckgrafik und stellte als Mitglied des Art-Club international aus. 1962 übersiedelte er nach Wien und lebte und arbeitete hier bis zu seinem Tod.
In der Sammlung Renner-Lanjus

Peter Pálffy, Luftfahrgeräte, 1970, Öl auf Pressspanplatte.
Foto © kunst.dokumentation.com / Manuel Carreón López