Ferdinand Stransky
1904, Viehofen, Österreich – 1981, Katzelsdorf, Österreich
Ferdinand Stransky absolvierte von 1919 bis 1923 eine Ausbildung zum Restaurator bei Serafin Maurer an der Akademie der bildenden Künste Wien. Obwohl er nie eine formale künstlerische Ausbildung erhalten hatte, wuchs Stranskys künstlerischer Erfolg langsam, aber stetig, und er verkaufte Werke, während er als Restaurator arbeitete. In seinen Werken folgte er der Tradition des österreichischen Expressionismus und versuchte, die Farbe als Material in konstruierte Formen zu verwandeln. 1937 wurde er in den Hagenbund aufgenommen, nach dem Zweiten Weltkrieg trat er der Wiener Secession bei und war eines der Gründungsmitglieder der Gruppe Der Kreis. Er nahm an den Biennalen von São Paulo (1957) und Tokio (1963) teil und erhielt zahlreiche nationale Auszeichnungen.
In der Sammlung Renner-Lanjus

Ferdinand Stransky, Frau mit Katze, 1961, Öl auf Leinen.
Foto © kunst.dokumentation.com / Manuel Carreón López